ACHTUNG BAUSTELLE: Kellinghusens Park blüht auf

Stand Ende April 2022
Die neue Wegeführung ist sichtbar. Am Hang zum Hochbahndamm wurden Büsche gepflanzt und teilweise Grassamen gesät.

Stand März 2022
Fortschritt im Kellinghusenspark.

Stand Januar 2022

Als im November 2021 die Baumaschinen auffuhren, runzelte so mancher Park-Liebhaber sorgenvoll die Stirn. In den letzten Monaten waren hier schon zahlreiche Eiben rigoros gekappt worden, aktuell sieht das nicht so attraktiv aus! Nun die bange Frage: Was soll jetzt noch alles geschehen?

In der Presseerklärung heißt es z.B. : “Blickbeziehungen (sollen) wieder erlebbar“ werden. Müssen etwa Bäume, die vermeintlich im Weg sind, weichen? Wir haben uns von der Pressesprecherin Frau Robitzsch die geplanten Maßnahmen erläutern lassen, hier sind ihre wichtigsten Aussagen.

Zu allererst: Es sind keine Baumfällungen geplant. Und: „Alle Maßnahmen wurden vorab mit dem BUND und dem Denkmalschutz abgestimmt. “Am Bahndamm werden auf den kahlen Stellen heimische Gehölze nachgepflanzt. Der starke Rückschnitt der Eiben war erfolgt, um die düster wirkenden Sitzeckenunter den immergrünen Bäumen etwas aufzuhellen und offener zu gestalten. Es hatte schon einige Beschwerden gegeben, weil diese versteckten Bereiche zu Treffpunkten für Freunde des Alkohol- und sonstigen Drogen-konsums geworden waren. Jetzt gibt es diese Sèparèes nicht mehr. „Mehr Belichtung führt zu weniger Angsträumen und mehr Raum zum Wohlfühlen.“ Die „Blickbeziehung“ betrifft den kleinen Garten zwischen Loehrsweg und BUND-Kate: „Dieser Bereich war vom restlichen Park eher abgehängt. Durch den Rückschnitt von Eiben soll dieser Bereich wieder optisch einsehbarer werden. Die reizvolle Blickbeziehung zur Liegewiese/Lindenallee wird damit ... gestärkt.

“Momentan bilden sich bei Regen auf den Wegen große Pfützen, hier soll eine optimierte Entwässerung Abhilfeschaffen. Die Gestaltung der Uferrandzone des kleinen Teiches bleibt bestehen, er gilt als „schützenswertes Biotop“. Im letzten Sommer hatten wir hier mehrfach einen Graureiher zu Gast, der kann sich also freuen. Zum Schutz des Ufers soll die Bank beim Ausgang Loehrsweg einer Vegetationszone weichen, dafür wird der Bankplatz beim Eingang Gustav-Leo Straße gestärkt.

Die Rosenbeete werden durch „blütenreiche und insektenfreundliche Staudenpflanzungen ergänzt“. Wildblumen-wiesen werden wir nicht bekommen. Das Denkmalschutzamt hat entsprechende Pläne des Bezirks abgelehnt – schade! Im Frühjahr soll alles fertig sein. Freuen wir uns also auf erquickliche Sommertage im runderneuerten Park!

Nachgehakt von Marion Bauer
(Text auch in der Eppendorfer Januar-Ausgabe 2022)
01_2022

Stand November 2021

Laut einer PM des Bezirksamtes HH-Nord soll Kellinghusens Park ab der Woche vom 15.11.2021 grundinstandgesetzt werden. Das heißt:

  • Wegesanierung & Wegeoptimierung
  • Freilegen & Instandsetzen der historischen Randeinfassungen inkl Entwässerung
  • Baum- & Gehölzpflege, um der Verschattung entgegenzuwirken
  • Anlegen von Schmuckbeeten & Blühwiesen
  • Überarbeitung des Uferbereiches vom Teich
  • Austausch & Neupositionierung von Bänken

Die Sanierungsmaßnahmen sollen vorraussichtlich im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Wir sind gespannt!

Möchten Sie mehr über Kellinghusens Park wissen? Sehr gerne! Hier finden Sie eine Historie von Hans-Helmut Homann zum: Kellinghusens Park

Bilder: EBV, C.Altstaedt
Text: C.Altstaedt (nach PM des Bezirksamtes HH-Nord)
11_2021